Anfang Februar wurde in jeden Briefkasten im Umkreis von 20 Kilometern ums Atomkraftwerk Mühleberg ein Umschlag mit Tipps zu Verhaltensweisen bei einem AKW-Unfall verteilt. Nadine Masshardt stellte Fragen, weshalb die Unterlagen keine Evakuierungskonzepte bzw. Evakuierungspläne beinhalteten, obwohl gerade im Nachgang zu Fukushima deutlich wurde, dass der Evakuierung bei einem GAU eine entscheidende Rolle zukommt.
Am Jahrestag von Fukushima und wenige Tage nach dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, dass das Atomkraftwerk Mühleberg 2013 aufgrund von Sicherheitsmängeln abgeschaltet werden müsse, demonstrierten Tausende von Menschen vor dem AKW Mühleberg für den Atomausstieg.
Nadine Masshardt beteiligte sich zusammen mit dem WWF Kanton Bern und AKW-Gegnerinnen und -Gegnern aus SP und JUSO am Menschenstrom gegen Atom.
“Linz setzt wie Bern aufs Tram”, “Im österreichischen Linz fahren die Trams sogar im 50-Sekunden-Takt”, “Tram-Renaissance: Berner erweitern Horizont in Oberösterreich”: Die Schlagzeilen im Der Bund, in der Berner Zeitung und im az Langenthaler Tagblatt sowie die Artikel dazu zeigen eindrücklich: Wie die Hauptstadt der Schweiz mit dem Projekt Tram Region Bern von Ostermundigen-Rüti bis Köniz-Schliern setzen auch andere europäische Städte erfolgreich auf die Strassenbahn. Organisiert hat die Bildungsreise nach Linz der Verein Läbigi Stadt, den Nadine Masshardt präsidiert.
Dieses Jahr würde Jean-Jacques Rousseau 300 Jahre alt. Eine kurze Zeit, angeblich die glücklichste seines Lebens, verbrachte der berühmte Philosoph auf Berner Gebiet – auf der St. Petersinsel. So erwähnte Grossratspräsident Beat Giauque den Denker auch zu Beginn der laufenden Januar-Session. Grund genug, sich etwas vertiefter mit Rousseau und seinen Ideen auseinanderzusetzen …
Der neuste Gastbeitrag von Nadine Masshardt über den weltbekannten Denker auf bernischem Boden und seine universellen Ideen ist in seiner ganzen Länge hier zu lesen.
In der Novembersession reichte Nadine Masshardt zwei Motionen ein. Der eine Vorstoss will eine Senkung der Kampfjet-Bewegungen auf dem Flugplatz Meiringen und damit mehr Lebensqualität für die Bevölkerung vor Ort und bessere Bedingungen für die Tourismus-Region Meiringen-Hasliberg. Der zweite Vorstoss fordert den Regierungsrat auf, bei der Bundesversammlung eine Standesinitiative einzureichen mit dem Ziel das Geldwäschereigesetz auf den Immobilienhandel auszudehnen. Trotz mehreren Vorstössen auf Bundesebene zeichnen sich dazu bisher leider keine Massnahmen des Bundes ab. Es ist deshalb dringend notwendig, dass aus den Kantonen der nötige Druck kommt.
Vom 21. November bis 1. Dezember findet die Novembersession des Grossen Rates statt. Verschiedene entscheidende Geschäfte stehen an. Dazu gehören beispielsweise: Änderung Volksschulgesetz, Wirtschaftsstrategie 2025, Gesetz über den Kindes- und Erwachsenschutz und natürlich die Sondersession zur Finanzpolitik inklusive Initiative “Faire Steuern – Für Familien” sowie Voranschlag 2012 mit Sparpaket. Die SP Kanton Bern kämpft gegen den geplanten Bildungsabbau, der im Sparpaket vorgesehen ist (z.B. Abbau von Schulstunden). Unterschreiben auch Sie die SP Petition
Nadine Masshardt und ihr Wahlteam sind erfreut über das super Wahlresultat und danken allen Wählerinnen und Wähler ganz herzlich. Nach 2007 (40’898 Stimmen) konnte Nadine Masshardt fast 7000 Stimmen zulegen. Das ist sehr erfreulich!
In den vergangenen Wochen und Monaten wurde Nadine Masshardt von zahlreichen Menschen unterstützt. Ohne diese vielen Helferinnen und Helfer wäre dieses super Resultat nicht möglich gewesen. Deshalb gilt ihnen heute ein ganz spezielles Merci!
Nadine Masshardt ist bis zum Wahlsonntag täglich unterwegs, um die Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren. Am Dienstagvormittag verteilte sie beispielsweise mit Ständeratskandidat Hans Stöckli und dem Berner Stadtpräsidenten Alex Tschäppät mit der SP Worb frühmorgens Postkarten.
Gemeinsam mit Ihrem Wahlteam ist Nadine Masshardt auch in den letzten 72 Stunden auf Strassen und Plätzen anzutreffen. Jetzt zählt jede Stimme – Nadine 2x auf jede Liste! Am besten auf der Liste 2, SP Frauen.
Wer noch brieflich abstimmen will, muss sich langsam sputen. Hier ein kleiner Tipp, wen man je 2x auf der Liste 2, SP Frauen, wählen kann: Ursula Wyss, Evi Allemann und natürlich Nadine Masshardt.
Die 3 sind zusammen mit ihren Teams bis am 22. Oktober noch unterwegs auf den Strassen und Plätzen im Kanton Bern und verteilen diesen Flyer zusammen mit den passenden “Täfeli”.
Dass die Jungen im Nationalrat untervertreten sind, ist bekannt. Wenn Lukas Reimann, im Moment jüngster Nationalrat, seinen nächsten Geburtstag feiern wird, fällt die Vertretung der unter 30-Jährigen aber ganz weg: 34 Prozent der Bevölkerung wären dann nicht mehr im Nationalrat vertreten.
Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen verteilte die JUSO Kanton Bern mit ihrer Spitzenkandidatin Nadine Masshardt am zweiletzten Sessionstag, dem 29. September, Erfrischungstücher an die Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Eine Erfrischung würde dem Parlament gut tun, da war sich auch ein Grossteil der Beschenkten einig.
Die nationalen Umweltverbände erstellten ein Rating für die Nationalratswahlen. Bei den Bisherigen wurde das Abstimmungsverhalten im Nationalrat in der vergangenen Legislatur und bei den neuen Kandidierenden ein Wahlversprechen beurteilt. Nadine Masshardt gehört national zu den umweltfreundlichsten Nationalratskandidierenden. Mehr
Wie jeden Samstag zwischen Mitte August und dem Wahltermin am 23. Oktober war Nadine Masshardt mit ihrem Team auch am 10. September auf der Strasse, bei den Wählerinnen und Wählern.
Gemeinsam mit den Teams von Evi Allemann und Ursula Wyss wurden diesen Samstag hunderte von Flyern, Postkarten, Kugelschreibern und Post-It-Blöcken an die Passantinnen und Passanten in Thun verteilt.
Viele Thunerinnen und Thuner nutzten dabei die Gelegenheit, mit den Kandidatinnen ins Gespräch zu kommen und ihnen ihre Anliegen mitzugeben.
Der Grosse Rat überwies einen Vorstoss von Nadine Masshardt, der die Offenlegung der Einkünfte aus den Interessenbindungen verlangt. Mehr Infos
Weiter wurde in dieser Session bereits der Gegenvorschlag zur Initiative “Bern erneuerbar” behandelt. Leider kommt es zu weiteren Verzögerungen. Mehr Infos
Auf der Traktandenliste steht u.a. noch eine Sondersession zur Gesundheitspolitik, die am 13. September stattfinden wird.
Am 3. September nimmt Nadine Masshardt am “PolitBuskers” teil, dem Strassenpolitikfestival im Rahmen der Jubliäumsausgabe der Eidgenössischen Jugendsession. Auf drei Bühnen in der Berner Altstadt wird zu politischen Themen diskutiert, argumentiert und debattiert. Nadine Masshardt ist um 13.45 Uhr mit einem Input zur Energiepolitik an der Reihe, auf Bühne Nummer 2, Ecke Rathausgasse/Metzgergässchen. Mehr Infos gibt es auf www.politbuskers.ch.
Am Parteitag der SP Kanton Bern vom 17. August befragte Nadine Masshardt zusammen mit zwei weiteren Spitzenkandidaten der JUSO Bundesrätin Simonetta Sommaruga zu ihrer Arbeit in der Landesregierung, ihrer Erfahrung und ihren Tipps für den Wahlkampf. Sommaruga betonte, dass es wichtig sei, sich im Wahlkampf selbst treu zu bleiben und darüber zu reden, was man schon erreicht und geleistet hat, statt Versprechungen für die Zukunft abzugeben.
Inhalt statt Köpfe: Mit einem Wahlplakat im Stil Lichtensteins nimmt Nadine Masshardt die starke Personifizierung in der Politik auf die Schippe.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Wahlplakaten enthält dieses nicht nur ein schönes Bild, sondern auch eine politische Botschaft, wird aber gleichzeitig einem hohen künstlerischer Anspruch gerecht. Damit sollen gezielt auch politisch wenig interessierte Personen angesprochen werden.
Das Plakat erregt mit dem Slogan „Ich bin mehr als nur jung und blond“ Aufmerksamkeit. Neben dem Pop-Art-Portrait von Nadine Masshardt wird aufgelistet, wofür sich Masshardt eingesetzt und was sie bereits erreicht hat. Unermüdlich engagierte sie sich in den letzten Jahren für neue Arbeitsplätze, gute Bildung für alle, eine gesunde Umwelt, erneuerbare Energien und einen attraktiven öffentlichen Verkehr, für soziale und öffentliche Sicherheit, gesunde Finanzen und mehr Transparenz in der Politik. Was für eine lösungsorientierte Politik zählt, ist eben doch nicht nur die Form, sondern der Inhalt – der Leistungsausweis einer Kandidatin.
Für den Wahlkampf steht Masshardt und ihrem Team nur ein bescheidenes Budget zur Verfügung. Deshalb werden nicht hunderte Plakate im ganzen Kanton hängen, sondern nur deren drei. Anschauen kann man sie sich in den Bahnhofsunterführungen in Bern, Biel und Langenthal.
Vorab junge Menschen gehen in Nordafrika, im Nahen Osten und in Europa auf die Strasse. Seit Wochen und Monaten schwelen die Unruhen in Tunis, Kairo, Damaskus oder Tel Aviv, aber auch in Athen, Madrid und jüngst in London.
Die Aufstände und ihre Hintergründe unterscheiden sich teils stark. Einige waren friedlich, andere verlaufen – wie jetzt in Grossbritannien – leider sehr brutal und voller Gewalt. Einige fanden in Diktaturen und Oligarchien statt, andere in demokratisch regierten Ländern. Die Proteste haben aber auch einiges gemeinsam: Sie werden meist von jüngeren Menschen getragen. Was sind die Gründe, dass eine ganze Generation – meine Generation – länderübergreifend auf die Strassen geht? …
Wer die ganze Kolumne lesen möchte findet sie hier.
Am 1. August hielt Nadine Masshardt am Schweizertreffen der Jungschi eine Ansprache und war begeistert von der mega Stimmung. Die rund 1500 Kinder, Jugendlichen, Leiterinnen und Leiter, Helferinnen und Helfer sowie die Walliswilerinnen und Walliswiler begrüssten die Grossrätin mit einem warmen und lebendigen Applaus. Die Berner Zeitung hielt diese “etwas andere Bundesfeier” in einem Artikel fest.
Zudem erschien im Migros Magazin ein Bericht zu den Wahlen im Herbst und speziell zu jungen Nationalrats-Kandidierenden. Mit dabei Nadine Masshardt.
Am Schweizertreffen der Jungschi nehmen 800 Kinder und Jugendliche sowie 450 Leitende und 400 zusätzliche Helferinnen und Helfer teil. Im Rahmen ihrer Bundesfeier, die zugleich auch die offizielle Feier der Gemeinde Walliswil bei Wangen ist, spricht Nadine Masshardt. Bereits am 31. Juli ist sie zudem in Aefligen im Emmental zu hören.
Ende Mai hat das Team Nadine Masshardt mit Nadine Masshardt, what else? eine Serie von Werbeparodien lanciert, um auf spielerische Art auch politisch wenig Interessierte auf die Nationalratswahlen vom 23. Oktober 2011 aufmerksam zu machen. Nun folgt bereits der dritte Streich: Politik: Nadine Masshardt
Mit einer Verteilaktion in Biel mit Ständeratskandidat Hans Stöckli ging die Baditour 2011 am 23. Juli zu Ende. Trotz des schlechten Wetters waren Nadine Masshardt, Sabina Stör und viele Helferinnen und Helfer eine Woche lang unterwegs und verteilten im ganzen Kanton Bern Postkarten und Sonnencrème-Müsterli. Die Leute freuten sich über die Sonnencrème und die Aussicht auf schöneres Wetter!
Bilder und Impressionen sind auf der Website von Sabina Stör zu finden.
Auch wenn nicht gerade “Badiwetter” war, ist der Start zur Baditour in Bern gelungen. Nadine Masshardt, Sabina Stör und die Helferinnen und Helfer aus den beiden Wahlteams liessen sich die Stimmung vom Regen nicht verderben und überraschten die Passantinnen und Passanten am Bahnhof Bern mit Sonnencrème-Müsterli.
In einer Woche geht es los mit der Baditour 2011 von Nadine Masshardt und Sabina Stör. Melde dich bei kontakt@nadinemasshardt.ch, wenn du Lust hast, die beiden Nationalratskandidatinnen bei dieser Tour durch die Berner Badis zu unterstützen, von Spiez über Münsigen bis nach Biel und von Unterseen über Bern bis nach Langenthal oder Burgdorf. Die genauen Orte und Daten findest du auf Facebook.
«Läbigi Stadt» führt anlässlich des autofreien Sonntags in der Stadt Bern vom 3. Juli zwei Aktionen durch.
Ein autofreier Sonntag ist eine gute Sache: Er wird uns vor Augen führen, wie schön unsere Quartiere und Strassen ohne Verkehrslärm und Abgase sind. «Läbigi Stadt» setzt sich aber auch an den restlichen 364 Tagen für weniger Autoverkehr und mehr Lebensqualität ein.
Auf der Monbijou-Brücke, die am autofreien Sonntag für einmal gesperrt ist, donnern tagsüber normalerweise fast 1‘000 Fahrzeuge pro Stunde vorbei. Um deutlich zu machen, wie sehr dies die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner beeinträchtigt, lässt „Läbigi Stadt“ dort am 30. Juni einen Akkordeon-Spieler auftreten – den man leider im normalen Verkehrslärm kaum hört.
Am autofreien Sonntag selbst, dem 3. Juli 2011, wird „Läbigi Stadt“an einem Stand am Hirschengraben präsent sein und natürlich auch auf der Monbijoubrücke den Kontrast zum verkehrsreichen Alltag geniessen.
Ende Mai hat das Team Nadine Masshardt mit „Nadine Masshardt, what else?“ eine Serie von Werbeparodien lanciert, um auf spielerische Art auch politisch wenig Interessierte auf die Nationalratswahlen vom 23. Oktober 2011 aufmerksam zu machen. Über 2’000 Personen haben den ersten Clip bereits gesehen. Nun folgt der zweite Streich: Steinböcke würden Nadine Masshardt wählen.
Am 25. Juni wird Nadine Masshardt ihre Wahlkampf-Erfahrungen mit mehr als 50 unter 30-Jährigen Nationalratskandidatinnen und Nationalratskandidaten aus der ganzen Schweiz und aus allen Parteien teilen, die sich für den Anlass „Parlamentarischer Frühling – Für eine ausgewogene Generationenvertretung im Bundeshaus“ angemeldet haben.
Damit die Anliegen der Jungen im Parlament auch in der nächsten Legislatur von Politikerinnen und Politikern ihrer Generation vertreten werden, braucht es am 23. Oktober 2011 neue „junge“ Sitze im Nationalrat.
Die chancenreichsten jungen Kandidatinnen und Kandidaten von SVP, SP, FDP und CVP, darunter Nadine Masshardt, sowie der Politologe Lukas Golder und der jüngste Ständerat Raphaël Comte und die jüngste Nationalrätin 2003-2007 Evi Allemann geben darum am „Parlamentarischen Frühling“ Tipps und Tricks, Hintergrundinformationen und wichtige Erfahrungen an die jungen Kandidierenden weiter.
Der „Parlamentarische Frühling“ soll aber nicht nur junge Kandidierende im Wahlkampf unterstützen, sondern auch junge Wählerinnen und Wähler am 23. Oktober an die Urne bringen, indem gezeigt wird, dass Politik die Jungen nicht nur betrifft, sondern dass sie die Politik auch mitgestalten.
Organisiert wird der „Parlamentarische Frühling“ vom „Komitee für eine ausgewogene Generationenvertretung im Bundeshaus“ mit der Unterstützung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV, des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ und des Jugendparlaments Köniz.
Am Montag, 6. Juni, beginnt die Grossratssession mit vielen wichtigen Geschäften. Gleich am ersten Tag werden der neue Präsident des Grossen Rates, Beat Giauque (FDP), sowie der neue Regierungspräsident, Bernhard Pulver (Grüne), gewählt. Erwähnenswert ist sicher ebenfalls die Sondersession zur Energiepolitik in der zweiten Woche (14./15. Juni). Im Rahmen dieser Sondersession werden auch drei Vorstösse von Nadine Masshardt, die mehr Energieeffizienz fordern, behandelt.
Vom 26. Mai bis 26. Juni 2011 findet im Kornhausforum die Ausstellung „Wo endet die Stadt? – Politische Grenzen und städtischer Raum in Bern“ statt. Nadine Masshardt hat ein Videostatement zu Bern in 30 Jahren beigesteuert.
Im Zentrum der Ausstellung stehen die Fotos, die der Fotograf Dominique Uldry während eines Jahres der politischen Grenze der Stadt Bern entlang aufgenommen hat. Sie zeigen, dass der Übergang von der Stadt in die Agglomeration fliessend verläuft und die politischen Grenzen an Bedeutung verlieren.
Alle Informationen zur Ausstellung finden Sie auf www.kornhausforum.ch
20‘000 Menschen spazierten letzten Sonntag friedlich gegen Atomkraft. Die positive, zukunftsgerichtete Stimmung, die der Volksmarsch durch den Aargau ausstrahlte, gibt Kraft. Ich jedenfalls tankte im wahrsten Sinn des Wortes Energie; denn der Atomausstieg wird kein Spaziergang. Der Wille der breiten Bevölkerung ist jedoch da, in Zukunft auf diese Hochrisikotechnologie zu verzichten, den Umstieg auf erneuerbare Energien zu wagen und in Energieeffizienz zu investieren.
Am „Menschenstrom gegen Atom“, am Streiktag der Berner Schülerinnen und Schüler letzten Dienstag oder bei der Schüler-Demo vor Ostern auf dem Bundesplatz: Auch oder gerade die Jugend ist politisiert, ja elektrisiert im Einsatz gegen AKW. Trotz vielfach kaum existenter politischer Bildung wurde die oft herbeigesehnte Politisierung quasi über Nacht Realität. Kein Wunder: Meine Generation ist gut ein Vierteljahrhundert alt und hat mit Tschernobyl und Fukushima bereits zwei Atomkatastrophen apokalyptischen Ausmasses erlebt. Das prägt.
In Diskussionen mit Jugendlichen werde ich immer wieder gefragt, was mich denn politisierte. Unter anderem erwähne ich jeweils auch das Wissen um Tschernobyl und seine Folgen. Im Gegensatz zum heutigen Nachwuchs musste ich mir dieses aus Lehrbüchern oder im Chemieunterricht aneignen. Die Jungen heute haben die Entwicklung des Super-GAU live im Internet oder auf dem Handy miterlebt.
Doch die Vergesslichkeit in unserer kurzlebigen Zeit ist gross und das Verdrängen holt uns schnell ein. In den Medien beispielsweise steht Fukushima längst nicht mehr an erster Stelle. Und zwar nicht, weil die Gefahr gebannt ist. Im Gegenteil.
Gerade hier zähle ich speziell auf die Jungen. Sie zeigen mit ihrem Engagement, dass wir nicht einfach wieder in den Alltag zurück können, als wäre nichts geschehen. Wir müssen Verantwortung tragen – für uns, unsere Kinder und Enkelkinder.
Nun sprach sich auch der Bundesrat für den geordneten Atomausstieg und damit für mehr Enkelgerechtigkeit aus. Dieser Entscheid ist wichtig: Denn nur, wenn neue Atomkraftwerke keine Option mehr sind, werden die Weichen in Richtung Energiewende richtig gestellt. In der kommenden Juni-Session hat es auch der bernische Grosse Rat in der Hand, wichtige energiepolitische Entscheide zu fällen: Beispielsweise eine stärkere Förderung der Erneuerbaren oder Massnahmen für mehr Energieeffizienz wie die Umrüstung auf eine energieeffiziente Strassenbeleuchtung. Hierbei zähle ich auf Politikerinnen und Politiker, die nicht nur an die nächsten Wahlen denken, sondern an die riesige Verantwortung, die wir alle tragen.
In „Die Physiker“ schrieb der Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt einst: „Eine Geschichte ist dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.“ – Und die ist oft nicht voraussehbar. Eine hochkomplexe Technologie mit grossem Risikopotenzial birgt viele Gefahren. Da fragt es sich: Darf man heute, erst recht in einem dicht besiedelten Raum, solche Risiken noch eingehen? Darauf gibt es nur eine Antwort: Nein. Ein Zurück in die Zeit vor Fukushima und Tschernobyl ist unmöglich.
Am 24. Mai 2011 hatte Nadine Masshardt Gelegenheit, mit einem 30-Sekunden-Statement einem grossen Publikum zu erklären, wofür sie sich einsetzt. Aber sehen Sie selbst!
Nadine Masshardt ist am 22. Mai mit Freundinnen und Freunden und rund 20’000 weiteren Personen jeden Alters und aus der ganzen Schweiz am Menschenstrom gegen Atom mitmarschiert.
Die Botschaft war klar und deutlich: für den Ausstieg aus der gefährlichen, kostspieligen Atomenergie und für die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Für diese Anliegen setzt sich Nadine Masshardt weiterhin in ihrer täglichen politischen Arbeit im Grossen Rat und als Co-Präsidentin des WWF Kanton Bern mit Nachdruck ein.
Noch fünf Tage bis zur energiepolitisch entscheidenden Abstimmung über das revidierte bernische Energiegesetz: Am Sonntag haben wir an der Urne die Gelegenheit, die Weichen für den Ausstieg aus der Atomenergie zu stellen. Das Energiegesetz ist ein wichtiger Schritt hin zu besser isolierten Häusern und weg von Elektroheizungen, die alleine ein Viertel der Leistung des AKW Mühleberg benötigen. Nur mit bedeutend mehr Energieeffizienz schaffen wir den Ausstieg: Das revidierte Energiegesetz leistet dazu einen Beitrag. Deshalb unbedingt JA zum Energiegesetz und in der Stichfrage das Kreuz bei der Vorlage des Grossen Rates.
Rund ein halbes Jahr vor dem Wahltermin Ende Oktober interessiert sich eine immer breitere Öffentlichkeit für die Nationalratswahlen. Jetzt beginnt auch für Nadine Masshardt der Wahlkampf richtig. Gemeinsam mit ihrem Team freut sie sich auf diese intensive Zeit und auf möglichst viele spannende Begegnungen. Nadine Masshardt ist keine Anfängerin, was Wahlkämpfe betrifft. Neben den erfolgreichen Wahlkämpfen für den Stadtrat Langenthal und für den Grossen Rat des Kantons Bern, bei denen sie auf Anhieb gewählt wurde, hat sie 2007 auch Erfahrungen im Nationalratswahlkampf gesammelt. Auch wenn es ganz knapp nicht für einen Nationalratssitz gereicht hat, bezeichnet Marc Balsiger in seinem Buch “Wahlkampf – aber richtig. Ein Handbuch für Kandidierende” die Kampagne als erfolgreich. Das Buch dokumentiert daneben fünf weitere erfolgreiche Kampagnen, zwei davon aus dem Kanton Bern. Ausserdem werden Erfolgsfaktoren vorgestellt sowie die Chancen von Facebook & Co. beleuchtet. Bestellen kann man das Buch auf der Website von Balsigers Firma Border Crossing AG
Am 22. Mai findet im „Atomic Valley“ im Aargau ein Grossanlass für die erneuerbare Zukunft und gegen neue und alte Atomkraftwerke statt. Die Route des „MenschenStroms“ führt in die Region des Atomkraftwerks Beznau und des ZWILAG – Zwischenlager für radioaktiven Abfall Würenlingen.
Auch nach den Ereignissen in Fukushima, den Bekenntnissen weiter Kreise zum Atomausstieg und der Sistierung der Rahmenbewilligungsgesuche für ein neues AKW in der Schweiz bleiben Anlässe wie der „MenschenStrom“ wichtig. Sie zeigen auf, dass viele Menschen den Umstieg von der veralteten und gefährlichen Atomenergie auf erneuerbare Energie wünschen, jetzt und nicht erst in ferner Zukunft.
Die SP ist eine von bereits über 90 Organisationen, welche die Trägerschaft des „MenschenStroms“ bilden. Auch Nadine Masshardt wird zusammen mit Tausenden anderen „hin zu effizient genutzter erneuerbarer Energie wandern“, wie es die Vorbereitungsgruppe des Anlasses ausdrückt.
Um die Organisation von Extrazügen und –bussen zu erleichtern, kann man sich ab sofort auf der Website von MenschenStrom anmelden.
Nadine Masshardt lancierte als Co-Präsidentin des WWF Kanton Bern zusammen mit weiteren Vertreterinnen und Verterern der Umweltverbände die Kampagne für das neue kantonale Energiegesetz.
Sie betonte, dass die Umweltverbände klar die Grossrats-Vorlage bevorzugen, weil sie ein wirksames Energiegesetz mit Energieausweis und gesicherten Förderbeiträgen wollen. Profitieren würde nicht nur die Umwelt, sondern auch die Hausbesitzer und das lokale Gewerbe.
Das Votum von Nadine Masshardt an der Medienkonferenz der Umweltverbände finden Sie hier.
Die Session des Grossen Rats wurde von den Ereignissen in Japan stark beeinflusst. Zum Thema Energie wurden so viele Vorstösse eingereicht, dass am 14. und 15. Juni eine ausserordentliche Session zur Energiepolitik stattfinden wird. Die von Nadine Masshardt eingereichten Vorstösse mit konkreten Forderungen zur Förderung der Energieeffizienz wurden für dringlich erklärt.
Daneben blieb Nadine Masshardt aber auch in ihren weiteren Schwerpunktthemen nicht untätig. Für eine bessere Transparenz in unserer Demokratie reichte sie einen Vorstoss ein, der verlangt, dass die Einkünfte aus Interessenbindungen veröffentlicht werden müssen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger können dank der Offenlegung ihre Entscheide besser informiert treffen, wenn sie wissen, wie viel und woher die Grossrätinnen und Grossräte finanzielle Zuwendungen erhalten. Auch die Medien haben darüber berichtet.
Im Bereich Verkehr setzte sich Nadine Masshardt dafür ein, dass der Kanton den öffentlichen Verkehr besonders für junge Leute attraktiver macht, indem er die Moonliner-Tarife für die Besitzerinnen und Besitzer eines GA oder eines Strecken- bzw. Verbundabos um 50% vergünstigt. Unterstützung gab es dabei von der JUSO, die mit einer Aktion vor dem Rathaus versuchte, die Mitglieder des Grossen Rats für dieses Anliegen zu gewinnen.
Fast alle Politikerinnen und Politiker reden seit Fukushima von Stromsparen und Energieeffizienz. Nadine Masshardt will, dass nicht nur über Energieeffizienz diskutiert, sondern gehandelt wird, und zwar jetzt. Deshalb hat sie am 28. März 2011 drei dringliche parlamentarische Vorstösse eingereicht, die konkrete, rasch umsetzbare Massnahmen vom Kanton fordern.
Um den Atom-Ausstieg zu schaffen, müssen wir nicht nur auf erneuerbare Energien setzen, sondern auch auf Energieeffizienz. Ein Drittel des aktuellen Energieverbrauchs ist schlicht unnötig und kann mit heutigen Technologien eingespart werden. Nadine Masshardt fordert deshalb mehr Energieeffizienz bei allen öffentlichen Bauten, ein Förderprogramm für energieeffizientere Geräte und die Umstellung auf effizientere Strassenbeleuchtung. Den genauen Inhalt der drei Motionen finden Sie im Downloadbereich unter dem Schwerpunkt Energie oder auf der Website des Grossen Rats.
An der Jahresversammlung 2011 von «Läbigi Stadt» ist die langjährige Präsidentin Evi Allemann zurückgetreten. Zur neuen Präsidentin gewählt wurde Grossrätin Nadine Masshardt. Sie war in den letzten vier Jahren Medienverantwortliche von «Läbigi Stadt» und ist eine hervorragende Garantin dafür, dass «Läbigi Stadt» weiterhin sehr engagiert geführt wird und erfolgreich für mehr Lebensqualität und weniger Verkehr in den Wohnquartieren eintritt.
Die Jahresversammlung beschloss zwei politische Jahresschwerpunkte: Die Tramstadt Bern soll energisch vorangetrieben werden und auf dem Mittelfeld/Viererfeld soll eine ökologische Pioniersiedlung entstehen.
„Läbigi Tramstadt Bern“: «Läbigi Stadt» will aktiv den weiteren Ausbau und zusätzliche Verbesserungen beim Angebot des öffentlichen Verkehrs vorantreiben. So hat der Verein bereits den Vorschlag einer Kulturbus-Linie lanciert. 2010 wurde das Tram Bern West eingeweiht und die Pläne fürs neue Tram Region Bern konkretisiert. «Läbigi Stadt» wird sich für das neue Tram Region Bern (Köniz – Ostermundigen) engagieren und will dafür Mehrheiten gewinnen, weil die ganze Region von den Vorteilen profitiert.
Mittelfeld / Viererfeld: Für «Läbigi Stadt» ist das autofreie oder zumindest autoarme Wohnen ein grosses Anliegen. Über 40% der Stadtberner Haushalte leben autofrei. Diesen Menschen soll es mit einer autofreien Siedlung ermöglicht werden auch wirklich davon zu profitieren (weniger Lärm, weniger Abgase, weniger Garagen etc.). «Läbigi Stadt» ist der Meinung, dass auf dem Viererfeld ein zweiter Anlauf angebracht wäre und wird sich dafür im kommenden Vereinsjahr mit Hochdruck einsetzen.
Nach der Atomkatastrophe in Japan fordern plötzlich Politikerinnen und Politiker aller Couleur den Ausstieg aus der Atomenergie. Parteien, die bis vor kurzem behaupteten, das Restrisiko eines atomaren Unfalls sei vernachlässigbar, versuchen sich als grosse Förderer der Erneuerbaren zu profilieren. Tatsache ist aber, dass es gerade die bürgerlichen Parteien sind, die eine konsequente Förderung der Erneuerbaren blockieren. Am 15. März 2011, also bereits nachdem die Katastrophe in Japan ihren Lauf nahm, hat der Nationalrat beschlossen, die Standesinitiative des Kantons Bern zu versenken, welche die Begrenzung der Einspeisevergütung für erneuerbare Energien auf Bundesebene aufheben wollte. Diese Standesinitiative geht auf eine Motion von Nadine Masshardt aus dem Jahr 2008 zurück. Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist ein bewährtes Instrument zur Förderung von erneuerbaren Energien – der Entscheid des eidgenössischen Parlaments ist deshalb unverständlich und rückwärtsgewandt. Insgesamt sind 9331 Anlagen auf der KEV-Warteliste, davon alleine 8286 Gesuche für Photovoltaik.
Das gleiche Spiel läuft auch bei der Energieeffizienz: Zwar betonen alle, dass eine Verbesserung der Energieeffizienz und eine Senkung des Stromverbrauchs dringend nötig sei. Sobald es aber konkret wird, sind die meisten bürgerlichen Politikerinnen und Politiker gegen Lösungsvorschläge, die auf dem Tisch liegen. Im Kanton Bern zeigt sich dies beim Energiegesetz: Obwohl aus dem revidierten kantonalen Energiegesetz bereits im Grossen Rat mehrere griffige Massnahmen gestrichen wurden, wird der erreichte Kompromiss am 15. Mai mit einem sogenannten Volksvorschlag bekämpft.
In dieser Situation lässt sich nur hoffen, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sich nicht an der Nase herumführen lassen und das Energiegesetz (Vorlage des Grossen Rats) deutlich annehmen.
Langenthaler Tagblatt, 19.3.2011: Drama in Japan zeigt keine Wirkung
Blick, 22.3.2011: Wer behindert den Ökostrom?
Am 14. März 2011 fand eine Mahnwache zur Atomkatastrophe in Japan statt (Waisenhausplatz, Bern) – getragen von Grünen, SP, WWF, Greenpeace, NWA und weiteren Organisationen. Das Votum von Nadine Masshardt anlässlich der Mahnwache finden Sie in der Rubrik Texte und Kolumnen.
Ursula Wyss erreichte im zweiten Wahlgang ein sensationelles Resultat. Herzliche Gratulation! Leider reichte es jedoch hauchdünn nicht, den Ständeratssitz von Simonetta Sommaruga zu halten. Deshalb konnte Nadine Masshardt nicht in den Nationalrat nachrücken. Aber im Herbst werden die Karten neu gemischt! Bei den Gesamterneuerungswahlen tritt Nadine nach 2007 erneut an. Am Parteitag vom 26. Februar 2011 wurde sie von der SP bereits nominiert – und nach dem sehr guten ersten Ersatzplatz 2007 hat sie gute Chancen, gewählt zu werden. JETZT erst recht braucht es ihren Einsatz für erneuerbare Energien, mehr Transparenz bei der Parteienfinanzierung und eine bessere politische Bildung auch auf nationaler Ebene.
Jede Stimme zählt am 6. März. Sorgen auch Sie dafür, dass der Kanton Bern im Ständerat in Zukunft nicht nur durch zwei rechte Oberländer Politiker vertreten sein wird. Es ist wichtig, dass die gesamte Bevölkerung in diesem wichtigen Gremium abgebildet ist – nach politischer Einstellung und regionaler Herkunft.
Dazu gehört die bürgerliche Seite, aber auch die rot-grün-mitte-Seite. Ursula Wyss und Werner Luginbühl würden sich optimal ergänzen, wie das seit 2003 mit der Sozialdemokratin Simonetta Sommaruga der Fall war. Zuerst zusammen mit SVP-Ständerat Hans Lauri, später mit Werner Luginbühl (SVP/BDP). Setzen wir diese bewährte Kombination auch 2011 fort. Zudem schnitt Ursula Wyss im Umweltrating der Umweltverbände mit Abstand am besten ab. Auch die Umwelt braucht weiterhin eine starke Stimme im Ständerat!
Am kantonalen Parteitag der SP in Burgdorf wurde Nadine Masshardt nun auch noch offiziell für den Nationalrat nominiert. Nadine Masshardt tritt zum zweiten Mal bei nationalen Wahlen an. 2007 landete sie auf Anhieb auf dem ersten Ersatzplatz der SP-Frauenliste. Nach sechs Jahren im Stadtrat Langenthal und fünf Jahren im Grossen Rat ist Nadine Masshardt bereit für die nationale Ebene!